DHB Handball EM 2020
Handball
Lidl Vital

Frische. Vielfalt. Torhunger.

Als stolzer Premiumpartner des DHB, freuen wir uns auf eine spannende Europameisterschaft 2020 und drücken unserem Team die Daumen.

Lerne unsere BAD BOYS kennen!
Andreas Wolff
Andreas
Wolff

Andreas Wolff

Nummer: 33
Position: Tor
Hobbies: Spazieren mit der Verlobten und den Hunden
Johannes Bitter
Johannes
Bitter

Johannes Bitter

Nummer: 1
Position: Tor
Hobbies: -
Uwe Gensheimer
Uwe
Gensheimer

Uwe Gensheimer

Nummer: 3
Position: Links aussen
Hobbies: Kino, Golf
Tobias Reichmann
Tobias
Reichmann

Tobias Reichmann

Nummer: 9
Position: Rechts aussen
Hobbies: -
Timo Kastening
Timo
Kastening

Timo Kastening

Nummer: 73
Position: Links aussen
Hobbies: -
Patrick Zieker
Patrick
Zieker

Patrick Zieker

Nummer: 93
Position: Links aussen
Hobbies: -
Philipp Weber
Philipp
Weber

Philipp Weber

Nummer: 20
Position: Rückraum links
Hobbies: -
Marian Michalczik
Marian
Michalczik

Marian Michalczik

Nummer: 22
Position: Rückraum links
Hobbies: -
Kai H?fner
Kai
H?fner

Kai H?fner

Nummer: 25
Position: Rückraum rechts
Hobbies: Tennis spielen, Musik h?ren
Julius Kühn
Julius
Kühn

Julius Kühn

Nummer: 35
Position: Rückraum links
Hobbies: -
Fabian B?hm
Fabian
B?hm

Fabian B?hm

Nummer: 38
Position: Rückraum links
Hobbies: -
David Schmidt
David
Schmidt

David Schmidt

Nummer: 77
Position: Rückraum rechts
Hobbies: -
Paul Drux
Paul
Drux

Paul Drux

Nummer: 95
Position: Rückraum
Hobbies: -
Patrick Wiencek
Patrick
Wiencek

Patrick Wiencek

Nummer: 7
Position: Kreis
Hobbies: Fu?ball, Poker, Fahrradfahren
Hendrik Pekeler
Hendrik
Pekeler

Hendrik Pekeler

Nummer: 13
Position: Kreisl?ufer
Hobbies: Hund
Jannik Kohlbacher
Jannik
Kohlbacher

Jannik Kohlbacher

Nummer: 48
Position: Kreis
Hobbies: Fussball, Angeln
Archiv
Lass dich nicht ausbremsen! So bekommst du deine Aufregung in den Griff.
06.05.2019

?Warum mache ich das eigentlich?“ Hast du dir diese Frage auch schon mal gestellt? Genau in den Momenten, in denen du einen Wettkampf vor dir hast, ein wichtiges Turnier spielen oder eine Prüfung absolvieren musst und total aufgeregt bist? Eine gewisse Anspannung und Nervosit?t sind in Wettkampf- oder Prüfungssituationen ganz normal. Auch unser Handball-Nationalteam kann sich davon nicht freimachen. Es steht ja auch einiges auf dem Spiel. Eine gesunde Portion Aufregung versetzt den K?rper in Alarmbereitschaft und macht ihn bereit für das, was kommt. Sind jedoch Spannung und Nervosit?t zu gro?, reagiert dein K?rper kontraproduktiv und hindert dich daran, das Optimum rauszuholen. Dann bremst dich deine Aufregung im wahrsten Sinne des Wortes aus.

Das richtige Level zwischen Anspannung und Entspannung

Die Antwort auf die Frage ?Warum mache ich das eigentlich?“ sollte im besten Fall hei?en: ?Weil ich Herausforderungen liebe, mich beweisen m?chte und Spa? daran habe.“ Steht dir jedoch deine Anspannung im Weg, h?rt der Spa? auf und du wirst nicht dein volles Leistungspotenzial entfalten k?nnen. Zusammen mit dem DHB geben wir dir Tipps zum Lockerbleiben und verraten dir ein paar Tricks, die dir helfen, ein ausgeglichenes Level zwischen Anspannung und Spannung zu erreichen.

Entwickle eine Wettkampfvorfreude

Ohne Druck bist du richtig gut, aber wenn es darauf ankommt, steigt deine Anspannung. Du schl?fst schlechter und es kann auch passieren, dass dir deine Nervosit?t auf den Magen schl?gt. Kurz vor Wettkampfbeginn rast dein Puls, deine Knie zittern, du bekommst feuchte H?nde, m?chtest dich am liebsten in Luft aufl?sen oder wünschst dir, dass alles ganz schnell vorbei ist. Kommt dir das bekannt vor? Die Jungs der Deutschen Handball-Nationalmannschaft empfehlen dir, deine Nervosit?t als etwas Positives zu betrachten. Klingt erst mal paradox, ist es aber nicht. Deine Anspannung ist ein Zeichen dafür, dass sich dein K?rper und Geist auf die Wettkampfsituation einstellen. Das ist gut so! Versuche dich darüber zu freuen und sieh deine Nervosit?t als eine ganz natürliche Reaktion an. Lenke deine Gedanken in eine positive Richtung und denke an deine St?rken. Schlie?lich hast du auf diesen Tag hingearbeitet, h?ufig deinen Schweinehund besiegt und bist gut in Form. Ja, du bist nerv?s, aber genauso bist du bereit. Freu dich auf die Herausforderung und genie?e deinen Wettkampf.

Denke positiv

Mal ehrlich, was kann dir schon passieren? Du kannst verlieren oder dein gestecktes Ziel nicht erreichen. Das w?re ?rgerlich, aber nicht das Ende. Dabei sein ist alles! Die n?chste Chance kommt bestimmt. Niederlagen geh?ren zum Leben und zum Sport dazu. Das wissen auch unsere Handballer. Jeder von ihnen verspürt Nervosit?t und Anspannung vor wichtigen Spielen. In solchen Momenten an verpatzte B?lle oder verlorene Spiele zu denken, bringt niemanden weiter. Was hilft: positiv denken und sich selbst motivieren. Stehst du kurz vorm Wettkampf, ruf dir immer die Momente in Erinnerung, in denen du stolz auf dich warst. Ein tolles Tor, deine pers?nliche Bestzeit oder Situationen, in denen du über dich selbst hinausgewachsen bist. Positive Gedanken erzeugen positive Bilder und lassen dich viel dynamischer und gleichzeitig gelassener in den Wettkampf gehen.

Achte auf deine Atmung

Richtiges Atmen hilft dir zu entspannen. Atme langsam, tief und gleichm??ig durch die Nase ein und presse die Luft durch deine leicht ge?ffneten Lippen wieder aus. Nimm dir dafür Zeit und konzentriere dich darauf. Ein guter Rhythmus ist beispielsweise 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen. Behalte den Rhythmus bei, du wirst schnell merken, wie du dich spürbar entspannst.

Bereite dich mental vor

Autogenes Training, Yoga oder ?hnliche Entspannungstechniken helfen dir bereits im Vorfeld, die Ruhe zu bewahren. Zudem übst du, in stressigen Situationen besser vorbereitet zu sein. Die Zeit vor dem Start ist viel Kopfsache, du solltest versuchen, die richtige Mischung aus Vorspannung und souver?ner Gelassenheit zu finden. Gibt es Rituale, die dich kurz vorher beruhigen? Musik h?ren, meditieren oder für ein paar Minuten die Augen schlie?en? Wenn du mit der Mannschaft unterwegs bist, werden dir Mannschaftsrituale, beispielsweise ein Schlachtruf, helfen, dich positiv auf das Spiel einzustellen. Hauptsache du l?ufst nicht vor dem Start stundenlang unruhig umher, kannst keine Sekunde still sitzen und verbrennst bereits unn?tig viele Kohlenhydrate. Die solltest du für den Wettkampf reservieren!

Mach dir Checklisten

Checklisten k?nnen ein echter Gewinn sein. Erstelle dir eine für die letzte Woche vor deinem wichtigen Tag und eine für den Wettkampftag selbst. Schon allein das Planen und Ausarbeiten sortiert deine Gedanken und wird dir eine innere Ruhe vermitteln. Anschlie?end musst du nur noch deiner Checkliste folgen und ger?tst nicht in Panik, irgendetwas vergessen zu haben. Das gibt dir Sicherheit und macht deinen Kopf frei für andere Dinge. Stehst du beispielsweise vor einem Marathon, solltest du in der Woche davor dein Training nach und nach reduzieren. Setze den Fokus auf Erholung und Schlaf und ern?hre dich gesund und nachhaltig. Damit du in den Stunden vor dem Wettkampf nicht ziellos in der Wohnung herumtigerst, weil du dir nicht mehr sicher bist, ob du alles eingepackt hast, erstelle dir auch eine Packliste für den Wettkampftag. Packe deine Tasche am Abend vorher und hake alles zur Sicherheit ab. Was ben?tigst du für deine Sportart? Was ist wichtig für vorher und was für danach? Umso besser du organisiert bist, umso ruhiger wirst du sein.

Informiere dich gründlich

Wissen gibt Sicherheit. Versuche, m?glichst viele Informationen über den geplanten Wettkampf zu erfahren. Bis du zum ersten Mal am Start? Frage jemanden, der schon einmal dabei war und dir Antworten liefern kann. Je besser du informiert bist, desto weniger Unsicherheiten tr?gst du kurz vor dem Wettkampf mit dir herum. Betreibst du einen Mannschaftssport? Schau dir gemeinsam mit deinem Team die Konkurrenz an. Informiert euch über die Spieler und über deren St?rken und Schw?chen.

Geh an den Start

Für unsere Handball-Jungs ist dieser Tipp der wichtigste von allen: Akzeptiere deine Nervosit?t, aber entscheide dich auch dafür mutig zu sein und trotz Aufregung zu handeln. Davonrennen bringt dich nicht weiter. Gib dein Bestes und sei stolz auf dich. Du hast dafür trainiert und bist fit. Wenn der Startschuss f?llt, geht es los und dann wird deine Nervosit?t in Energie umgewandelt! Genie?e es, erlebe die Atmosph?re, lass dich von ihr tragen und hab Spa?!

Quellen:
www.mentalhouse.de/nervositaet-bekaempfen-wettkampf/
www.bevegt.de/tipps-nervositaet-wettkampf/
www.fitforfun.de/workout/fitness/wettkaempfe-bekaempfen-sie-ihre-wettkampfangst_aid_14047.html

Mach mal Pause! Die Kunst des Regenerierens.
29.04.2019

Sport ist super! Er h?lt dich fit, gibt dir ein gutes K?rpergefühl und schenkt dir mehr Lebensqualit?t. Doch bei all deinen sportlichen Aktivit?ten darfst du eines nicht vergessen oder ignorieren: eine ausreichende und sinnvolle Regenerationszeit. überbewertet? Von wegen! Zusammen mit der Deutschen Handball-Nationalmannschaft haben wir Tipps und Tricks zur Regeneration für dich gesammelt, die dir helfen, das gro?e gewünschte Ganze zu erreichen: pers?nlichen Trainingserfolg, inneren Frieden und ?u?ere Fitness.

Regeneration – was bedeutet das eigentlich?

Mit Regeneration ist gemeint, dass sich der K?rper nach Belastungen wieder erholen kann. Die beiden DHB-Physiotherapeuten Reinhold Roth und Sven Raab sind sich allerdings einig, dass viele Hobbysportler die Wichtigkeit der Regeneration noch immer untersch?tzen. Horch mal in dich rein! Vielleicht kennst auch du dieses Gefühl, regelm??ig zu trainieren und trotzdem geht es nicht wirklich weiter. Oder noch ?rgerlicher: Deine Trainingserfolge bleiben komplett aus, du bist h?ufiger krank, hast Gelenkschmerzen und fühlst dich steif und schlapp. Die Ursache k?nnte mangelnde Regeneration sein. Bekommt dein K?rper aber die M?glichkeit, sich ausreichend zu erholen, wird er seine F?higkeiten auf ein neues Level anheben und s?mtliche Ressourcen in h?herer Qualit?t wieder aufbauen k?nnen. Es ist eben nicht allein das Training, das deine Muskeln gr??er und dich fitter macht. Der eigentliche St?rkungsprozess und damit auch der Trainingserfolg finden in der Phase der Regeneration statt.

Der Mix aus Anspannung und Entspannung

Sport fordert deinen K?rper und er verbraucht Ressourcen. Energiespeicher werden geleert, Muskeln und Gelenke belastet und das Nervensystem in Anspruch genommen. Daher hei?t es im Anschluss, die Speicher m?glichst schnell wieder aufzufüllen. Training und Erholung bilden also eine Symbiose. Willst du sportliche Leistung erbringen, kommt das eine ohne das andere nicht aus. Also: kein Sport ohne Entspannung. Wir zeigen dir, wie du dich gut erholen kannst.

Cool down

Fahre deinen K?rper nach harter Anstrengung kontrolliert runter, kein abruptes Abbremsen. Tim Suton nimmt den Cooldown sehr ernst und sorgt immer dafür, dass sein K?rper in Bewegung zur Ruhe findet. Solange die Muskeln warm sind, kannst du auch Dehn- und Gymnastikübungen in deinen regenerierenden Cooldown integrieren. Als Faustregel gilt: Plane mindestens zehn Minuten dafür ein. So kann dein K?rper den Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System langsam wieder auf ?Normalbetrieb“ einstellen und du baust Ablagerungen und eine übers?uerung der Muskeln ab. Durch die reduzierte Belastung in den letzten Minuten des Trainings leitet dein K?rper schneller die Erholungsphase ein.

Wechselduschen

Steffen V?th schw?rt nach dem Training auf Wechselduschen und tut damit seinen Muskeln etwas Gutes. Also schwing dich unter die Dusche, lasse abwechselnd ca. 30–40 Sekunden eiskaltes und warmes Wasser auf dich prasseln und wiederhole diesen Vorgang circa 5- bis 8-mal. Das Eiswasser verhindert, dass deine Muskeln schmerzen, und das warme Wasser f?rdert die Durchblutung und Entspannung der Sehnen und Muskeln.

Eistonne

Fabian B?hm und Uwe Gensheimer springen direkt in die Eistonne. Durch ein Eisbad wird nach dem Training die Blutzirkulation in der Muskulatur herabgesetzt und die Durchblutung stark angeregt. Fabian B?hm fühlt sich nach dem eiskalten Vergnügen direkt deutlich besser. Du kannst dafür deine Badewanne benutzen. Befülle sie mit circa 8° C kaltem Wasser und achte darauf, dass deine Beine komplett mit Wasser bedeckt sind. Wenn du es schaffst, bleib für ungef?hr 5 Minuten im Eiswasser und lass im Anschluss deinen K?rper wieder warm werden. Danach fühlst du dich wie neugeboren!

Ab in die Sauna

Saunieren ist ideal, um den K?rper zu entspannen. Für Matthias Musche z?hlt der Saunabesuch zum Standardprogramm. Warum? Die Muskeln werden gelockert und stark durchblutet, eventuelle Verletzungen k?nnen dadurch schneller heilen und die allgemeine Muskelregeneration wird beschleunigt. Was darüber hinaus noch für das Schwitzen spricht: Du bist auf dich fokussiert, dein K?rper erf?hrt das Gefühl der inneren Ruhe und geistigen Entspannung. Sehr erholsam! Denk nur daran, dass du w?hrend des Saunierens viel Flüssigkeit verlierst. Wasser trinken ist angesagt! Matthias Musche empfiehlt den Saunagang zur Regeneration; vor einem Wettkampf oder intensiven Trainingstagen solltest du ihn vermeiden. Der Grund ist einleuchtend: Deine K?rper- und Muskelspannkraft wird so stark reduziert, dass deine Leistung am Folgetag sehr gemindert sein kann.

Viel Flüssigkeit

Trinken ist ein absolutes Muss! Ob Wasser, erfrischende Schorle oder Vitamindrink – gib deinem K?rper ganz viel Flüssigkeit. Er verbraucht, je nach Intensit?t, 500–700 ml pro Stunde Training. Das gilt es rasch wieder auszugleichen. Deine Leber stellt einen Gro?teil der Energie für den Sport bereit und ist nach einer k?rperlichen Belastung stark beansprucht. Nimmst du direkt nach dem Training alkoholische Drinks zu dir, w?re sie mit dem Abbau von Alkohol zus?tzlich gefordert. Auch wichtig zu wissen: Alkohol verlangsamt den Prozess der Regeneration.

Kompressionsstrümpfe

Klingt erst mal nicht sexy, ist aber wirkungsvoll. Niclas Pieczkowski und Silvio Heinevetter schw?ren auf den positiven Effekt. Solltest du dich für Kompressionsstrümpfe begeistern k?nnen, achte darauf, dass sie perfekt auf dich angepasst sind. Gerade im Regenerationsbereich k?nnen sie sehr sinnvoll sein und unterstützend wirken.

Schlaf

Einfach, effektiv und erholsam. Alle Trainingsreize werden w?hrend des Schlafs von deinem K?rper verarbeitet. Noch dazu wird die Muskulatur aufgebaut, kleinere Gewebesch?den werden repariert und K?rper sowie Geist kommen zur Ruhe. Auch die Handball-Nationalspieler lieben ihre Schlafeinheiten und fühlen sich nach 7 bis 8 Stunden pro Nacht wesentlich ausgeruhter und fitter. Schlafmangel ist übrigens kontraproduktiv. Dein K?rper reagiert mit einem reduzierten Stoffwechsel, verlangsamter Regeneration, Gereiztheit, Schw?chung des Immunsystems und unkontrollierten Hungerattacken. Also, hol dir nach dem Sport deine Dosis Schlaf. Du hast sie dir verdient!

Gutes Essen

Für Andreas Wolff und seine Teamkollegen ist eine ausgewogene Ern?hrung elementar. Auch für dich gilt: Fülle deine Speicher nach dem Training auf – dein K?rper braucht Energie, um sich zu erholen. Eine gute Kombination aus Kohlenhydraten, wie sie zum Beispiel Vollkornprodukte liefern, und Eiwei?e unterstützen die Erholung. Du m?chtest Muskeln aufbauen? Hier helfen Proteine. Sie sind Grundbausteine der Muskeln.

Regeneration – das A und O nach dem Sport

Du merkst, Pause machen ist gesund und fehlende Regeneration r?cht sich schnell. Wie viel Pause n?tig ist, um optimal zu regenerieren, l?sst sich nicht pauschal sagen. Alter, Gesundheit, Gewicht, Trainingszustand und Tagesform sind nur einige von vielen Faktoren, die ausschlaggebend für die Regenerationszeit sind. Als Faustformel gilt: Nach einem Tag intensiver Belastung folgen zwei Tage der Regeneration. Beobachte dich und deinen K?rper, du merkst schnell, wann du für die n?chste Runde bereit bist. Gute Indikatoren sind:

?

  • Kein Muskelkater
  • Keine Müdigkeitserscheinungen
  • Du fühlst dich fit, ausgeruht und leistungsf?hig

?

Leg also genauso viel Wert auf die Ruhephasen wie auf die Trainingseinheiten selbst.

Regeneration unterstützt dich dabei, dein Leistungsniveau zu steigern, und kann dir dabei helfen, Verletzungen zu vermeiden sowie eine gesunde Balance aus Belastung und Entlastung im Sport zu finden.

Quellen:
www.prinz-sportlich.de/magazin/schnellere-regeneration/
www.runtastic.com/blog/de/schneller-regenerieren-mit-diesen-8-tipps/
www.triaguide.com/der-sinn-und-unsinn-von-kompressionsstrumpfen-im-sport/

Schmerz lass nach – Mythos Muskelkater
01.04.2019

Ganz sch?n gemein. Du hast trainiert, fühlst dich gut und einige Stunden sp?ter oder erst am n?chsten Tag schl?gt er zu: der Muskelkater. Manchmal fühlen sich die Muskeln hart und schwer an, manchmal schmerzt alles und du hast keine Kraft mehr. Selbst das An- und Ausziehen wird zur Qual. Am schlimmsten qu?lt der Muskelkater ein bis drei Tage nach der k?rperlichen Anstrengung und kann sich bis zu eine Woche halten. Aua! Doch warum ist das so? Und was steckt hinter deinen verkaterten Muskeln? Wir haben die DHB-Physiotherapeuten Reinhold Roth und Sven Raab gefragt.

Was ist Muskelkater?

Roth und Raab vertreten die heutzutage geltende Theorie, dass bei einem Muskelkater kleine Risse (Mikrorupturen) im beanspruchten Muskelgewebe auftreten. Diese führen wiederum zu Entzündungen und Wassereinlagerungen. Da der Muskel selber keine Nervenzellen besitzt, kommt es erst einige Stunden nach der k?rperlichen Bet?tigung zum Schmerz. Insbesondere Menschen, die lange nicht sportlich aktiv waren oder eine neue Sportart ausprobieren, erleben das schmerzhafte Gefühl des Muskelkaters. Warum, erkl?rt Reinhold Roth: ?Die Muskulatur ist nicht meist nicht auf den Reiz vorbereitet. Das passiert insbesondere Trainingsanf?ngern. Das Hinterh?ltige am Muskelkater ist, er tritt erst mit Verz?gerung ein, da die Entzündungsprozesse, welche im Muskel ablaufen, etwas Zeit brauchen. Werden die übungen regelm??ig wiederholt, gew?hnt sich der K?rper an die Belastung und die Katererscheinungen bleiben aus. Auch ruckartige Bewegungsabl?ufe oder ein Mangel an N?hrstoffen und Mineralien k?nnen Muskelkater verursachen.“

Kann ich Muskelkater vorbeugen?

"Es gibt kein Wundermittel", sagt Sven Raab. "Unsere Jungs beispielsweise, sind super trainiert. Aber auch sie kennen Muskelkater durch überbelastung oder neue, untrainierte Bewegungen.“ Hobbysportlern empfiehlt er, das Training langsam und stufenweise zu steigern. Regelm??ige Bewegung ist das A und O. So kann sich die Koordination verbessern und je koordinierter Bewegungen ausgeführt werden, desto besser arbeiten die Muskeln im Team zusammen. Hast du vor, eine neue Sportart auszuprobieren? Starte vorsichtig, steigere dich langsam und vergiss nie, dich aufzuw?rmen, um deine Muskulatur optimal vorzubereiten. Ein gutes Warm-up hilft dir, deinen K?rper auf die folgende sportliche Aktivit?t einzunorden. Dein Herz-Kreislaufsystem springt an und deine Muskeln arbeiten besser mit dem Nervensystem zusammen. So kommt dein K?rper auf Betriebstemperatur, Muskelkater und Verletzungen k?nnen entgegengewirkt werden und deine sportliche Leistung wird gesteigert.

Ist Muskelkater sch?dlich für mich?

Die Schmerzen sind natürlich unangenehm aber in den meisten F?llen klingen sie auch relativ schnell wieder ab. Sp?testens nach einer Woche sollte auch der st?rkste Muskelkater wieder verschwunden sein. Nein, ein Muskelkater ist nicht sch?dlich. Dennoch: die Ursachen des Schmerzes sind kleinste Verletzungen. Die DHB Physiotherapeutenraten raten dir dazu, deinen Muskeln Erholung zu g?nnen. Sven Raab empfiehlt dir, deinen K?rper nicht zu untersch?tzen. ?Er ist ausgesprochen clever! Mit der n?tigen Regenerationszeit baut er die zerst?rten Strukturen wieder auf. Steigst du jedoch zu schnell wieder ins Training ein, schw?chst du den Muskel unn?tig und dein K?rper stellt auf stur.“

Muss ich einen Muskelkater aussitzen?

Ja! Es gibt sogar Menschen, die diese Schmerzen lieben. Sie geben ihnen den Beweis, sich selbst herausgefordert zu haben. Die Physiotherapeuten haben ein paar Tipps für dich, wie du deinen Kater pflegen und deine Muskeln entspannen kannst. Wohltuend ist ein Vollbad, es gibt auch spezielle Muskelentspannungsb?der, beispielsweise mit Fichtennadeln oder Rosmarin. Tauch einfach ab und lass es dir gut gehen. Du bist ein Sauna-Fan? Super! In der warmen Luft entspannen sich die Muskeln und der Schmerz l?sst ein wenig nach. Du glaubst, du hast dir erst mal eine Pause verdient? Vergiss es! Muskelkater ist keine Ausrede, auf dem Sofa zu bleiben. Eine leichte Belastung tut deinen Muskeln ausgesprochen gut. Hast du beispielsweise Hanteltraining gemacht, k?nnen sich deine Muskeln beim Schwimmen oder Fahrradfahren entspannen. Auch sanftes Dehnen und leichte, langsame Yogaübungen helfen, den Muskelkater zu lindern.

Warum hei?t es Muskelkater?

Weil die Muskeln nach der überlastung sprichw?rtlich einen Kater haben? Irrtum! Das Wort ?Muskelkater“ l?sst sich von dem Begriff ?Muskel-Katarrh“ ableiten. Katharrh ist der Fachbegriff für eine Schleimhautentzündung und Muskel-Katharrh bedeutet dann Muskelentzündung! Ein weiterer Mythos ist, dass Muskelkater durch einen überschuss an Laktat im Muskel, eine übers?uerung, entsteht. Man konnte jedoch feststellen, dass Sportarten, bei denen besonders hohe Laktatwerte gemessen werden, nicht die sind, die h?ufig einen Muskelkater ausl?sen. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade Kraftsportler haben h?ufig mit ihm zu tun, obwohl bei ihnen eher niedrigere Laktatwerte normal sind. Laktat wird au?erdem bereits nach 20 Minuten wieder abgebaut, wohingegen der Muskelkater erst Stunden nach der Belastung auftritt.

Katzenjammer – von wegen!

Muskelkater ist l?stig, aber sollte dir keinen Strich durch deine sportliche Rechnung machen. G?nn dir deine Regenerationszeit und achte darauf viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen. ?Wasser ist von immenser Bedeutung bei dem Aufbau neuer Muskeln. Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr k?nnen sich dein K?rper und deine Muskeln schneller regenerieren“, best?tigt auch Reinhold Roth. Meistens l?sst der Schmerz nach 1 bis 2 Tagen deutlich nach. Trainiere langsam weiter, deine Muskeln werden es dir danken.

Quellen:
www.volkskrankheit.net/news/muskeln-gelenke/mythos-muskelkater
www.fitforlife.ch/artikel/mythos-muskelkater/

Wir lassen es knacken – Nüsse im Check
18.03.2019

Harte Schale – leckerer Kern. Nüsse gelten als kleine Kraftpakete und Gesundheitswunder. Klingt erst mal gut – ABER! Sind Nüsse nicht auch echte Kalorienbomben und stecken voller Fette? Zusammen mit unserem Handball-Nationalteam machen wir den Nüsse-Check und stellen dir die beliebtesten Sorten vor. Wir informieren dich über ihre Kalorienbelastung, erkl?ren dir, wie wertvoll ihre unges?ttigten Fetts?uren sind und warum sie Teil deines Speiseplans sein sollten.

Cashewnüsse

Für Matthias Musche und Fabian B?hm die Nuss der Nüsse. Ideal zum Snacken, k?stlich als Salatveredler und vergleichsweise fettarm. Cashewnüsse stammen ursprünglich aus Südamerika, enthalten mehr s?ttigende Kohlenhydrate als viele andere Nüsse und haben einen sehr milden, leicht sü?lichen Geschmack. Kaum ein anderes Lebensmittel enth?lt so viel Tryptophan wie Cashewnüsse. Aus diesem Eiwei?baustein stellt der K?rper zwei tolle Stoffe her: das Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin. Mit 42 g Fett pro 100 g darfst du bei Cashewnüssen gerne zugreifen, sie enthalten bei 100 g 572 kcal.

Mandeln

Absolutes Superfood! Mandeln geh?ren zu den n?hrstoffreichsten und gesündesten Nüssen, die es gibt. Du liebst sie warm und gebrannt? Absolut verst?ndlich. Gesünder und kalorien?rmer ist es, Mandeln unverf?lscht zu genie?en. Andreas Wolf knabbert regelm??ig seine 30 bis 60 g. Eine Mandel wiegt etwa ein Gramm – somit hat er bei 30 Stück ganz sch?n was zu mümmeln. W?hlt am besten die mit Schale, in der braunen Haut rings um den hellen Kern stecken zehn Prozent Ballaststoffe. Die kernigen Früchte enthalten viel unges?ttigte Fetts?uren, Vitamin B und E, Eiwei?, viel Kalzium, Magnesium und Fols?ure. Man sagt ihnen nach, dass sie auch beim Abnehmen helfen, weil man weniger Lust auf Kohlenhydrate bekommt. Auch der Blutzucker- und Insulinspiegel wird von Mandeln positiv beeinflusst und selbst zu hohen Blutdruck k?nnen Mandeln auf natürliche Weise senken. Mandeln enthalten pro 100 g 54 g Fett und 583 kcal.

Erdnüsse

Wer knabbert nicht gerne Erdnüsse? Für Finn Lemke geh?ren sie zu einem gemütlichen Fernsehabend dazu. Erdnüsse enthalten von allen Nüssen den h?chsten Anteil an Eiwei? und liefern reichlich B-Vitamine und die wichtigen Mineralstoffe Fluor und Jod. Allerdings sind sie recht kalorienreich, weil sie etwa zur H?lfte aus Fett bestehen. Im eigentlichen Sinn ist die Erdnuss eine Hülsenfrucht und mit der Erbse und Bohne verwandt. Du kannst und solltest Erdnüsse regelm??ig essen. Achte nur darauf, dass du nicht unkontrolliert zugreifst. Finn Lemke r?t dir von gesalzenen und in Fett ger?steten Erdnüssen ab. Wenn du die gesundheitlichen Vorteile der Erdnuss genie?en m?chtest, solltest du sie frisch aus der Schale knabbern. Ger?stet und ohne Salz haben sie mit ca. 9 Prozent Kohlenhydraten und 26 Prozent Eiwei? einen Brennwert von 585 kcal pro 100 g.

Haselnüsse

Nervennahrung und Radikalf?nger – die Haselnuss ist der ideale Snack für zwischendurch und ein gesunder Begleiter für Job, Sport und Freizeit. Die in Europa beheimatete Nussart ist reich an hochwertigem Eiwei?, gesunden unges?ttigten Fetts?uren und Vitamin E, das deine Zellen schützt. Das enthaltene Lecithin h?lt zudem das Gehirn auf Trab. Uwe Gensheimer ist bekennender Haselnuss-Fan. Er knabbert sie nahezu t?glich. Die kleinen Mineralstoffbomben stecken auch im Studentenfutter, das im Team sehr beliebt ist. So schnappt er sich seine Nüsschen regelm??ig aus der Mischung. Mit bereits einer Handvoll Haselnüssen nimmst du über 50 Prozent des t?glichen Bedarfs an Vitamin E auf. Au?erdem enth?lt die Haselnuss wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen, die deine Vitalfunktionen positiv beeinflussen. Haselnüsse enthalten 62 g Fett und 644 kcal pro 100 g.

Macadamia

Sie gilt als die K?nigin der Nüsse und hat auch einiges zu bieten: 100 g Macadamianüsse enthalten 7,5 g Eiwei?, 4 g Kohlenhydrate und 11 g Ballaststoffe. Darüber hinaus: 73 g Fett und 703 kcal. Also ein echtes Schwergewicht. Für Silvio Heinevetter überzeugt die Macadamia durch ihre vielen gesundheitlichen Vorzüge und durch ihren einzigartigen, zarten Geschmack. Bei den enthaltenen Fetten handelt es sich n?mlich um gesunde unges?ttigte Fetts?uren, die den Cholesterinspiegel im Blut senken und so Herzerkrankungen vorbeugen k?nnen. Zus?tzlich enthalten die Nüsse Magnesium, Phosphor, Kalzium und B-Vitamine, die für gesunde Knochen und starke Nerven verantwortlich sind. Die Macadamia ist also gesund, achte nur auf ihre Dosierung.

Paranüsse

Für Oliver Rogisch sind sie eine Delikatesse. Paranüsse haben ein angenehm ?liges, leicht mandelartiges und sü?es Aroma und punkten durch gro?e Mengen an wertvollem Protein. Die Paranuss gilt als einer der gr??ten natürlichen Lieferanten für Selen. Das Spurenelement ist Bestandteil wichtiger Enzyme und hilft unserem Organismus, zellsch?digende freie Radikale abzuwehren. Nicht zu untersch?tzen ist der hohe Fettanteil: 100 g enthalten 66 g Fett und 670 Kalorien. Nahrhaft ist sie in jeder Hinsicht: Wenn du 100 g Paranüsse zu dir nimmst, hast du beinahe deinen gesamten Tagesbedarf an Magnesium gedeckt, die H?lfte der t?glichen Verzehrmenge an Vitamin E zu dir genommen und dich komplett mit Phosphor versorgt. In Ma?en genossen sind Paranüsse also echte Gesundheitswunder.

Pekannüsse

Energiebomben mit amerikanischen Wurzeln. Pekannüsse sind in Nordamerika beheimatet und wurden früher von Indianern angebaut. Sie versorgen dich mit einer Menge Energie und gesunden Fetten. Au?erdem enthalten Pekannüsse Mangan und Kupfer, die beide wichtig sind für einen gesunden und effektiven Stoffwechsel. Die Pekannuss ist extrem nahrhaft. 100 g Nüsse entsprechen etwa 700 Kalorien. Die unges?ttigten Fetts?uren betragen über 70 %. Hinzu kommen 4 g Kohlenhydrate. Au?erdem sind Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor sowie die Vitamine B1, B2 und E enthalten. Paul Drux und Hendrik Pekeler haben die eif?rmigen Nüsse für sich entdeckt. Auch in Kombination mit deftigen K?sesorten oder über Pasta oder Salat gestreut schmecken sie gro?artig.

Pistazien

Gesunde Allrounder. Pistazien schmecken unaufdringlich sü?, mit nussigem Geschmack und einem zart-buttrigen Aroma. Sie peppen jeden Salat auf, machen sich super in Suppen und sind k?stlich im Eis. Noch dazu z?hlen sie zu den kalorien?rmsten Nüssen. Steffen F?th knabbert sie gerne und sch?tzt sie als hochwertige Proteinlieferanten. Bereits 30 Gramm decken mehr als 11 Prozent der empfohlenen Tagesmenge ab. Proteine sind lebensnotwendig für den K?rper und bestimmen Bau, Funktion und Stoffwechsel unseres Gewebes. Genau genommen geh?ren Pistazien zu den Steinfrüchten und stammen ursprünglich aus Afghanistan und Persien. Trotz ihres hohen Fettgehalts sind Pistazien keine Dickmacher. Die mehrfach unges?ttigten Fetts?uren wirken sich unter anderem positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. 100 g Pistazien enthalten 52 g Fett und 581 kcal. Steffens Tipp: Kauf dir ungesch?lte Pistazien. Durch die Tatsache, dass du die Nüsschen erst aus der Schale pulen musst, knabberst du langsamer und bewusster.

Walnüsse

Knackig, lecker und gesund. Patrick Groetzki liebt die gehaltvollen Nüsse und nascht t?glich eine Handvoll. Die Walnuss ist nicht nur lecker, sondern dank der hohen N?hrstoffdichte auch ein echtes Superfood. Sie steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe, die deine Abwehrkr?fte st?rken, als Zellschutz wirken, den Blutdruck regulieren und den Cholesterinspiegel senken. Die mehrfach unges?ttigten Fetts?uren k?nnen sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken, der hohe Gehalt an B-Vitaminen f?rdert das Konzentrationsverm?gen und die Leistungsf?higkeit. Enthaltenes Zink und Fols?ure unterstützen das Immunsystem. Denke trotzdem daran: 100 g liefern rund 663 Kalorien und 63 g Fett. Die empfohlene Tagesmenge sind daher 30 g.

Unser Fazit: Ran an die Nuss! Wenn du sie nicht tütenweise verschlingst, kannst du auch figürlich langfristig von den Nüssen profitieren. Sie machen lange satt, liefern bei Hei?hunger schnell Energie und versorgen deinen K?rper zus?tzlich mit wichtigen N?hrstoffen. Eine Handvoll t?glich ist also ratsam – egal ob pur, im Salat oder Müsli. Bist du sportlich aktiv, wirst du auch ihre vielen Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium und Zink zu sch?tzen wissen.

Quellen:
www.bankhofer-gesundheitstipps.de/nuesse-gesunde-energie-koerper-seele.html
www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/nuesse-7-nuesse-im-test-welche-passt-zu-ihnen_aid_14408.html
www.tabelle.info/kalorien_nuesse.html

Provenzalisches H?hnchen à la Wiencek
04.03.2019

Patrick Wiencek kann kochen und tut es gerne. Im Gegensatz zu vielen seiner Teamkollegen, die lieber als Beik?che agieren, schwingt er privat selbst und oft die Pfannen. Passend zum bevorstehenden Frühlingsanfang stellt uns Patrick eines seiner Lieblingsgerichte vor. Eine feine, mediterrane Komposition aus H?hnchen, Tomaten, Sardellen und Oliven. Brust oder Keule? Gebraten oder geschmort? Geflügel l?sst sich auf unterschiedlichste Art zubereiten. Patrick liebt es, das H?hnchen mit Gemüse und Kr?utern im Ofen zu garen. So schmeckt es himmlisch aromatisch und durch die Küche zieht ein provenzalischer Duft, der ein Gefühl von Urlaub aufkommen l?sst.

Zutaten für 4 Personen
1300 g H?hnchenbrustfilet
6 mittelgro?e Tomaten
4 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
4 rote Paprika
4 EL Oliven?l
4 Sardellenfilets
600 ml Geflügelbrühe
6 Stiele Petersilie
24 grüne Oliven
Salz, Pfeffer, frischer Salbei
Provenzalisches H?hnchen à la Wiencek
Zubereitung:

Zuerst die Tomaten waschen und die Stielans?tze keilf?rmig herausschneiden. Danach kurz in kochendes Wasser tauchen, kalt abspülen und die Haut abziehen. Tomaten vierteln, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebeln sch?len und 1 cm gro? würfeln. Knoblauch sch?len und fein hacken. Paprikaschoten vierteln, entkernen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Oliven?l in einem Br?ter erhitzen und die Paprikastücke darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten andünsten. Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, ein paar Minuten unter Rühren weiterdünsten. Die Sardellenfilets werden mit einem Messer zu einer Paste zerdrückt und kommen zusammen mit den Tomaten in den Br?ter. Auch noch mal kurz andünsten, dann die Brühe zugie?en und aufkochen lassen. Die H?hnchenbrustfilets unter flie?endem Wasser abspülen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Salbeibl?tter klein schneiden und über das Geflügel verteilen. Anschlie?end das H?hnchen auf das Gemüse setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft 180 °C, Gas: Stufe 3) auf der mittleren Schiene 40 Minuten garen. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Oliven in den Br?ter geben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken schütteln, Bl?ttchen abzupfen, hacken und darüberstreuen. Super dazu: Kartoffeln, Couscous oder frisches Baguette.

Infos & Tipps

Patrick hat auch einen Tipp für alle, die Zwiebel schneiden als eine tr?nenreiche Angelegenheit ansehen: Nimm dir zwei Schalen und fülle eine mit hei?em Wasser und eine mit eiskaltem. Zuerst legst du die Zwiebeln mit Schale ins hei?e Wasser und danach kühlst du sie im kalten Wasser ab. So l?sst sich die Schale leichter l?sen und auch deine Augen werden weniger tr?nen.

Das Rezept klingt super, aber du bist kein Freund von Salbei? Als Alternative empfiehlt dir Patrick Basilikum. Durch die Zubereitung im Ofen schmeckt das Fleisch ganz zart und saftig. Den besonderen Kick gibt die Mischung aus Sardellen und Oliven. Insgesamt also ein tolles Gericht, extrem lecker, nahrhaft und einfach zuzubereiten. Viel Spa? beim Nachkochen und Genie?en!

Guten Morgen – Tipps für einen perfekten Start in den Tag
25.02.2019

Morgendlicher Elan ist für dich ein Fremdwort? Der Wecker klingelt und die Snooze-Funktion ist in Dauerschleife eingerichtet? Okay, du z?hlst zu den Nicht-aus-dem-Bett-Kommern, bleibst liegen bis zur letzten Sekunde, springst dann schnell unter die Dusche und hetzt zur Arbeit. Was für’n Stress! Auch wenn du Langschl?fer bist, kannst du dir deine morgendlichen Stunden wesentlicher angenehmer gestalten. Einen Plan liefern dir Steffen Weinhold und Patrick Wiencek. Beide sind Freunde des Ausschlafens. Da auch ihre Arbeitstage in der Regel früh beginnen, haben sie ein paar unkomplizierte, aber gute Tipps für dich, wie du erholter, frischer und stressfreier in den Tag starten kannst.

Routine sorgt für Entspannung

Routine klingt für dich erst mal langweilig? Dann nenn es Ritual! Macht Steffen Weinhold auch und sein Morgenritual ist ihm heilig. Was er tut, ist ganz einfach: Er plant seine morgendlichen Abl?ufe und macht einfach jeden Tag das Gleiche in derselben Abfolge. Somit beginnt er den Tag nicht im Standby, sondern bewusst. Die Morgenroutine ist eine sehr gute M?glichkeit, sich auf den anstehenden Tag vorzubereiten und noch einmal Kraft und Ruhe zu tanken. Wie sie genau für dich aussehen k?nnte, kannst nur du beantworten. Jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden und bestimmen, was morgens gut tut und was nicht. Das Ziel ist, stressige und hektische Momente zu vermeiden. Das Ergebnis siehst du dann im Spiegel: Du wirkst frisch, bist gest?rkt, ausgeglichen und gut gewappnet für den ganz normalen Wahnsinn.

Ausreichend Schlaf

Patrick Wiencek fühlt sich richtig fit, wenn er sieben bis acht Stunden geschlafen hat. Klar, jeder hat seinen individuellen Schlafbedarf, aber regelm??iger Schlafmangel führt dazu, dass wir unkonzentriert werden und für alles l?nger brauchen. Und mal ehrlich: Was gibt es Sch?neres, als sich nach einem anstrengenden Tag ins Bett fallen zu lassen und sich einfach nur seinen Tr?umen hinzugeben?

Dehnen und strecken

Wenn bei Patrick Wiencek der Wecker klingelt, springt er nicht gleich aus dem Bett. Er schenkt K?rper und Geist die entscheidenden Minuten, um vom Schlaf- in den Wachzustand überzugehen. Strecken und recken ist erst mal angesagt. Auch eine kleine Dehnübung wirkt sehr effektiv. Um entspannt in den Tag zu starten, stellt er sich h?ufig den Wecker eine halbe Stunde früher und plant bereits eine kleine Runde Sport ein. Eine super Sache, um den Kreislauf anzukurbeln.

Frühsport

Klar, man muss sich aufraffen und den inneren Schweinehund überwinden. Fest steht: Sport am Morgen ist gesund und gibt dir einen echten Energie-Kick. Ob du eine kleine Runde Joggen, Yoga oder ein Workout einplanst, entscheidest allein du. Alles nicht dein Ding? Dann r?t dir Steffen Weinhold, einfach mal mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fu? zur Arbeit zu laufen. Auch eine Idee, den Kreislauf anzukurbeln: weiter weg von der Arbeitsstelle parken und den Restweg laufen oder ein, zwei Haltestellen vorher aus Bus oder Bahn aussteigen.

Noch vor dem ersten Kaffee Wasser trinken

Gerade nachts, wenn der K?rper sieben oder acht Stunden ruht, verlieren wir viel Flüssigkeit. Deshalb brauchen wir nach dem Aufwachen besonders viel Wasser – schlie?lich besteht der K?rper zu ungef?hr 60 Prozent daraus. Steffen Weinhold hat immer eine Flasche Wasser neben dem Bett und sorgt schon vor dem Aufstehen dafür, dass seine Flüssigkeitsspeicher gefüllt werden. Auch im weiteren Verlauf des Morgens solltest du zum Wasserglas greifen. Das hilft deinem K?rper, besser in den Tag zu starten. Du kannst es auch gerne mit einem Spritzer Zitrone pimpen, empfehlenswert ist auch warmes Wasser, aufgesetzt mit Ingwer.

Ab unter die Dusche

Egal ob du direkt aus dem Bett kommst oder schon sportlich aktiv warst, duschen ist angesagt. Unsere Handball-Jungs sind sich einig: Ungeduscht geht gar nicht. Danach fühlst du dich wacher und beginnst den Tag angenehm erfrischt. Der Tipp der Jungs: H?r beim Duschen deine Lieblingsmusik und sing laut mit. Zum guten Schluss noch mal kalt abduschen und du bist frisch für den Tag.

Dein Frühstück macht den Morgen

Nüchtern aus dem Haus? Auf keinen Fall! Ein gutes Frühstück gibt dir Kraft, hilft dir ausdauernd zu sein, dein Gewicht besser im Griff zu haben und l?sst dich konzentrierter in deine Aufgaben starten. Nicht umsonst gilt es als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Unsere beiden Handballer achten darauf, 50 bis 60 Prozent ihres t?glichen Bedarfs an Kohlenhydraten schon am Morgen zu sich zu nehmen. Das ist dir zu viel des Guten? Versuch’s doch mal mit Smoothies oder mach dir ein leckeres Müsli mit Joghurt oder Milch.

Nimm dir Zeit zum Lesen

Insbesondere beim Frühstück kann Lesen ein sch?nes Morgenritual sein. Schnapp dir die Tageszeitung oder ein Buch und bring Ruhe und Struktur in deinen Tag. Klar, du kannst auch zum Laptop oder Handy greifen – aber ist es nicht auch mal sch?n, eine kurze Auszeit von elektronischen Ger?ten zu genie?en?

Kein Stress am Morgen

Auch wenn es dir schwerf?llt, stell dir den Wecker früher und plane morgens mehr Zeit ein. Du wirst merken, dass du viel besser drauf bist, wenn nicht die ersten Stunden des Tages bereits von Hektik und Stress gepr?gt sind. Mehr Zeit zu haben schenkt dir auch die Ruhe, deine Gedanken zu ordnen. Was steht heute an? Was h?lt der Tag für dich bereit? Hast du einen wichtigen Termin oder eine nette Verabredung für die Mittagspause? Gehe gedanklich deinen Tag durch, mach dir eventuell einen Plan und überlege dir, was dir heute guttun k?nnte. Patrick Wiencek mag diese ?In-den-Tag-hineindenken-Zeit“. Für ihn ist es Entspannung und gleichzeitig bewusste Vorbereitung auf das, was kommt.

In diesem Sinne wünschen wir dir jetzt eine gute morgendliche Startphase. Gib deinem Morgen einen Kick und mach den Tag zu deinem Freund.
Auch ein Montagmorgen fühlt sich so viel besser an.

www.runtastic.com/blog/de/morgenroutine-start-in-den-tag/
karrierebibel.de/morgenroutine/

So kommst du mit Energie durchs Jahr: Die 5 Top-Lebensmittel
18.02.2019

Gesunde Lebensmittel gibt es viele. Aber welche liefern dir wichtige N?hrstoffe, Vitamine und Spurenelemente? Zusammen mit Bundestrainer Christian Prokop und Teammanager Oliver Rogisch haben wir die Top 5 Lebensmittel aufgelistet, die auf keinen Fall auf deinem Speiseplan fehlen dürfen. Genie?e eine geballte Ladung gesunden Genuss und steigere deine Chancen, fit und energiereich durch den Winter zu kommen.

An apple a day ...

Der Apfel hat es in sich. Insbesondere die roten liefern die meisten Vitamine. Das beliebteste Obst der Deutschen ist in unz?hligen Sorten erh?ltlich und bringt daher noch viel Abwechslung in den Apfel-Alltag. Christian Prokop mag es gerne s?uerlich und ein bis zwei knackige ?pfel geh?ren bei ihm fest zur Tagesordnung. ?pfel bestehen zu 80 % aus Wasser, gleichzeitig enthalten sie bis zu 30 verschiedene Vitamine und Spurenelemente. Rund 70 % der Vitamine stecken in der Schale. Also gründlich waschen und Finger weg vom Sch?len. Der Apfel liefert Vitamin B, C und E, versorgt dich mit Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und überzeugt mit nur 54 Kalorien pro 100 Gramm.

Sch?rfekick Ingwer

Die scharfe Wurzel bietet weit mehr als ein würziges Aroma. Sie gilt als die Heilpflanze schlechthin, st?rkt das Immunsystem und f?rdert den Stoffwechsel sowie die Durchblutung. Noch dazu liefert Ingwer reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Viel Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor stecken in der Wurzel, die jeder Mahlzeit einen exotischen Touch verleiht. Oliver Rogisch ist totaler Ingwer-Fan. Er mag ihn gerne roh und hat es sich angew?hnt, Ingwer in dünne Scheiben zu schneiden und ihn zu kauen. Auch eine entzündungshemmende Eigenschaft wird Ingwer nachgesagt. Du kannst Ingwer also roh oder gekocht genie?en. Beliebt ist er auch aufgesetzt als Tee.

Rote Bete – Gesunde Rübe

Rote Bete bietet dir eine geballte Ladung an Mineralstoffen, Vitamin C, diversen B-Vitaminen und Provitamin A sowie Kalzium, Eisen, Eiwei?, Jod, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Sogar die Bl?tter der roten Rübe strotzen vor Vitaminen. So z?hlt sie zu einem der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Du kannst Rote Bete sowohl roh als auch gegart genie?en, sie schmeckt prima als Suppe oder verfeinert viele Salatvariationen. Die rote Wunderknolle regt die Leberfunktion an, f?rdert die Blutbildung, wirkt Fols?uremangel entgegen und hilft bei Infektionsanf?lligkeit und Müdigkeit. Auch eine stimmungsaufhellende Wirkung wird ihr nachgesagt. Bist du sportlich aktiv? Dann empfehlen dir Christian Prokop und Oliver Rogisch, die Knolle fest in deinen Ern?hrungsplan zu integrieren. Sie f?rdert die Regeneration, macht dich leistungsf?higer und hilft dir Verletzungen zu überwinden.

Blaubeeren – Heimisches Superfood

Für Blaubeer-Fan Rogisch sind die kleinen blauen Früchte wahre Booster für das Immunsystem. Sie sind reich an Vitamin C und enthalten viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium. Dazu kommt ihr hoher Ballaststoffgehalt, der sich f?rderlich auf die Verdauung auswirkt. Neben wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen stecken die kugelrunden Früchtchen voller Anthocyane – Pflanzenfarbstoffe, die den Beeren ihr spezielles Aussehen verleihen. Die blauen N?hrstoff-Booster st?rken das Immunsystem und schützen vor Infektionen. Mit nur 37 Kalorien pro 100 Gramm sind sie ideal für die schlanke Linie und ihr Mix aus den antioxidativ wirkenden Vitaminen C und E ist der ideale Schutz vor Hautalterung. Zugreifen ist angesagt!

Nüsse – Klein, knackig, ein Genuss

Ohne Nüsse l?uft bei unserer Handball-Mannschaft nichts. W?hrend der Trainingspausen, vor oder nach den Spielen, die kleinen Kraftpakete sind immer am Start. Randvoll mit wichtigen N?hrstoffen und Vitaminen sind sie optimale Energiespender für K?rper und Seele. Die meisten Nüsse haben einen hohen Anteil an mehrfach unges?ttigten Fetts?uren und enthalten nur wenig ges?ttigte Fetts?uren. Das ist wichtig für Herz und Kreislauf sowie für einen gesunden Cholesterinspiegel. Au?erdem gelten Nüsse mit ihren Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen als ?Brainfood“, also Gehirnnahrung. Dafür sind vor allem die B-Vitamine wichtig. In Stresssituationen reagierst du stimmungsschwankend? Nichts wie Nüsse knabbern! Sie unterstützen deinen K?rper, Serotonin zu bilden, das sogenannte Glückshormon. Serotonin führt zu Entspannung, Gelassenheit und innerer Ruhe. Je nach Wetterlage ist au?erdem der sogenannte thermogenetische Effekt der Nüsse interessant. Dein K?rper kann beispielsweise beim Verzehr von Walnüssen mehr W?rme bilden als nach dem Verzehr von Milchprodukten. Nüsse machen also sprichw?rtlich warm ums Herz. Besonders lecker sind Nüsse über Feldsalat, in Joghurt eingerührt, als Füllung für Braten und Geflügel und auf gebratenen ?pfeln.

K?rper und Seele warm halten

Vielleicht siehst du auch gerade überall kr?nkelnde Menschen mit schniefenden Nasen und Husten-Attacken. Mit diesen 5 Lebensmitteln tust du dir und deinem K?rper etwas Gutes und steigerst die Chancen, den Wechsel vom Winter zum Frühling fit, gesund und energiereich zu meistern. Denn gerade jetzt, in einer Zeit, in der Wetter und Temperatur st?ndig wechseln, ist eine gesunde Ern?hrung von besonderer Bedeutung. Neben den Top 5 raten dir Christian Prokop und Oliver Rogisch zu w?rmenden Lebensmitteln wie beispielsweise Kohl, Kraut, Kürbis, Lauch und Zwiebeln. Alle diese Gemüsesorten liefern notwendige Vitamine und st?rken die Abwehr. Achte auch darauf ausreichend zu trinken. Deine Schleimh?ute werden es dir danken. Umso mehr sie mit Flüssigkeit versorgt werden, umso besser k?nnen sie Krankheitserreger fernhalten und ein Eindringen verhindern. Leckere Tees, Früchte-Punsch oder warmes Wasser sind ideal, aber auch Lebensmittel mit hohem Wassergehalt wie etwa Obst, Gemüse, Sprossen und Salate z?hlen zu den optimalen Feuchtigkeitsspendern.

Gesunde Sattmacher

Last but not least m?chten dir die beiden noch mal die gute Kartoffel ans Herz legen. Sie enth?lt Eiwei? sowie einen hohen Anteil an Kalium. Dieses ist wiederum wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen sowie für die Muskelarbeit. Die Kartoffel liefert zwar viele Kohlenhydrate, macht dafür aber lange satt. Noch dazu sind gekochte Kartoffeln mit rund 70 Kilokalorien pro 100 Gramm keine Dickmacher und enthalten weniger Kalorien als Nudeln oder Reis. Und sollte es dich erk?ltungstechnisch erwischt haben, hilft ein warmer Kartoffel-Wickel gegen den Husten und seinen Reiz.

Fühl dich besser: Trainingstipps der DHB Physiotherapeuten
28.01.2019

Ein ausgewogenes Training kann entscheidend dazu beitragen, die Leistungsf?higkeit deines K?rpers oder einzelner Organe zu verbessern oder zu erhalten. Training umfasst jede Form von gezielter Bewegung und nicht nur Sport. Die DHB Physiotherapeuten Reinhold Roth und Sven Raab setzen den Fokus auf das gesundheitsorientierte Training. Im Mittelpunkt stehen der gesundheitliche Nutzen und das individuelle Wohlbefinden. Erfahre, wie du dich und deinen K?rper fit h?ltst und positiv beeinflussen kannst.

Ob Anf?nger oder Wiedereinsteiger – so startest du erfolgreich durch

Reinhold Roth ist Physiotherapeut seit über 30 Jahren beim DHB dabei. Sven Raab ist als Physiotherapeut seit 2003 bei den Rhein-Neckar L?wen und kümmert sich seit 2010 auch um das Wohlergehen der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Beide sind auch Osteopathen und auf die Bedürfnisse von Spitzensportlern spezialisiert. Gleichzeitig gelten sie als Experten, Hobbysportlern wichtige Tipps zu vermitteln, das eigene Training effektiv und gleichzeitig wohltuend zu gestalten.

Kalorien verbrennen, Fitness verbessern

Sobald du dich bewegst, verbrauchst du Energie. Treppensteigen statt den Aufzug nehmen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, ein ausgedehnter Spaziergang oder Gartenarbeit - Bewegung wirkt sich bereits im kleinen Umfang positiv auf die Gesundheit aus. Denn k?rperliche Aktivit?t tr?gt – neben der Ern?hrung – entscheidend dazu bei, dass die Energiebilanz ausgeglichen bleibt oder wird. Durch jede k?rperliche Aktivit?t wird zus?tzlich zum Grundumsatz Energie verbraucht. Diese positive Wirkung l?sst sich noch verst?rken. Alles, was für dich in einem bestimmten Ma? anstrengend ist und deinen K?rper belastet, f?rdert und verbessert deine Leistungsf?higkeit. Ein gezieltes, regelm??iges Training, das deinem k?rperlichen Zustand entspricht, ist daher ideal.

Von Null auf Hundert? Blo? nicht!

Dein K?rper und du sollten immer in einem harmonischen Gleichgewicht stehen. Warst du beispielsweise l?nger nicht mehr sportlich aktiv, fange langsam an und steigere dich. Der richtige Trainingspuls beim Gesundheitstraining liegt, je nach Alter und Trainingszustand, zwischen 100 und 160 Schl?gen pro Minute. Ein guter Richtwert ist ein Puls um 130. Dein Herz ist dein wichtigster Muskel und steht im Mittelpunkt eines gesunden Trainings.

Gestalte dein Training abwechslungsreich

Routine ist ermüdend. Das gilt auch für deine Muskeln. Trainierst du immer nur den gleichen Muskel, wirkt sich das sehr einseitig und auch zermürbend auf K?rper und Geist aus. Die DHB Physiotherapeuten empfehlen eine ganzheitliche Vorgehensweise beim Training. Bist du beispielsweise Ausdauersportler, tut dir auch Krafttraining gut. Wie sieht’s aus mit Koordinationstraining oder Faszien Training? Es ist der Mix, der es macht. Nicht nur dein K?rper auch dein Geist freut sich, wenn er immer wieder mal etwas Neues ausprobieren und erleben darf. Wer einen gesunden K?rper will, braucht ein ganzheitliches Training, das diesen komplett berücksichtigt. Dadurch steigt auch der Grundumsatz und der K?rperfettanteil nimmt ab.

Apropos: Grund- und Leistungsumsatz

Der Grundumsatz gibt den Energiebedarf an, den der K?rper im Ruhezustand verbraucht, etwa für den Herzschlag oder die Atmung. Er steigt mit dem Anteil der Muskelmasse. Jede darüber hinausgehende k?rperliche T?tigkeit wird dem Leistungsumsatz zugerechnet. Je nach Aktivit?t und Dauer kann dieser darum schwanken. Sowohl der Grund- als auch der Leistungsumsatz spielen eine wichtige Rolle beim Training.

Die gesunde Dosis Sport

Empfehlenswert sind zun?chst zwei bis drei mindestens 30-minütige Trainingseinheiten in der Woche. Fühlt sich dein K?rper nach dem Training sehr ersch?pft an, brauchst du als wenig Trainierter eine Pause von etwa zwei Tagen zur Regeneration. Bist du gut im Training kannst du nahezu t?glich Sport machen. Stell dich auch immer wieder neuen Herausforderungen und mobilisiere deinen K?rper. Beispielsweise kannst du beim Kraftsport das Gewicht steigern, mal schneller, mal langsamer laufen oder Dehn- und Balanceübungen in deinen Tagesablauf ein bauen. Vergiss aber deine regelm??igen Regenerationszeiten nicht, auch ein Besuch beim Physiotherapeuten oder Osteopathen tun sowohl deinem K?rper als auch deiner Seele gut.

Ausgewogene Ern?hrung als Energielieferant

Eine gesunde, ausgewogene Ern?hrung ist der Schlüssel zu einem aktiven, erfüllten Leben. Je nach Sport variieren selbstverst?ndlich die Ansprüche. M?chtest du beim Kraftsport Muskelmasse aufbauen? Dann sollte dein Fokus besonders auf eiwei?reichen Lebensmitteln liegen. Eiwei? ist unter anderem wichtig für den Aufbau der Muskulatur, f?rdert die Regenerationsf?higkeit und heizt den Stoffwechsel ordentlich an. Zu den Top-Eiwei?lieferanten z?hlen beispielsweise Eier, Rindfleisch, Geflügel, Thunfisch oder Magerquark. Ist Ausdauersport dein Ding? Für deine sportliche Leistungsf?higkeit ben?tigst du in erster Linie Kohlenhydrate. Gute Kohlenhydratquellen sind vor allem Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornreis und Kartoffeln. Au?erdem solltest du t?glich ausreichend Obst und Gemüse verzehren. Für die meisten Hobbysportler besteht das beste Programm aus mehreren, kleineren Mahlzeiten am Tag. Entscheide dich für viel Gemüse, Obst und Rohkost und erg?nze es mit Fisch, Fleisch, Kohlenhydraten sowie Fetten und ?len in Ma?en. Dadurch erh?lt dein K?rper alle N?hrstoffe, Vitamine und Mineralien, die er braucht.

Energielieferant Kohlenhydrate

Kohlenhydrate geben dir wichtige Energie. Sie werden in Form von Glykogen unter anderem in den Muskeln gespeichert. Bei k?rperlicher Belastung werden diese Reserven verwendet, um schnell die n?tige Energie zu liefern. Für aktive Sportler ist es also wichtig, vor und w?hrend des Trainings darauf achten, ausreichend Kohlenhydrate zuzuführen. Als Freizeitsportler gilt, den eigenen Energieverbrauch nicht zu übersch?tzen. B?se Falle! Nimmst du nach dem Sport zu viele Kalorien zu dir, wandelt dein K?rper, die Kohlenhydrate, die er nicht unmittelbar verwerten kann, in Fett um. W?hle daher kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Nudeln, Kartoffeln, Reis sowie Obst und Gemüse. So versorgst du deinen K?rper neben der Energiezufuhr auch mit ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Eiwei?e – das Plus an Protein

Proteine sind wichtig für den Muskelaufbau. Als Kraft- oder Ausdauersportler solltest du auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten. Auch hier gilt: die ausgewogene Mischung von tierischen und pflanzlichen Proteinen macht es. Tierische Eiwei?e k?nnen den Cholesterinspiegel anheben und sind zudem h?ufig mit dem Verzehr von Fett gekoppelt. Zu den geeigneten tierischen Produkten z?hlen Eier, Fisch, fettarmes Fleisch sowie fettarme Milchprodukte. Pflanzliche Eiwei?e sind vor allem in Getreideprodukten, Nüssen und Kartoffeln zu finden.

Fette – ohne l?uft es nicht

Ob du es glaubst oder nicht: Fett ist ein lebensnotwendiger Baustein des K?rpers. Fette k?nnen einen pflanzlichen oder tierischen Ursprung haben: Sie kommen zum Beispiel in Erdnüssen, Leinsamen, Milch, Fleisch oder Fisch vor. Bei einer bewussten Ern?hrung kommt es vor allem auf die Zusammensetzung dieser Fette an. Denn es gibt sogenannte gute Fette und auch schlechte. Gute Fette stecken beispielsweise in Lachs, Avocado, Nüssen, Eiern oder Oliven?l. Schlechte Fette findest du in vielen Fertigprodukten wie Keksen, Kartoffel-Chips oder Tiefkühl-Pommes, aber auch in fetten Milchprodukten wie Vollmilch, Sahne oder K?se.

Unges?ttigte Fetts?uren

Als gesund gelten vor allem die Fette, die reich an unges?ttigten Fetts?uren sind. Diese S?uren liefern dem K?rper Bestandteile, die er nicht selbst herstellen kann, sie werden daher auch als essenzielle, also als lebensnotwendige Fetts?uren bezeichnet. Die Bestandteile der S?uren werden zum Aufbau von K?rperzellen eingesetzt. Viele unges?ttigte Fetts?uren stecken zum Beispiel in Fischen wie Zander oder Seelachs. Alternativ kann man diese S?uren aber auch durch Raps-, Soja- oder Oliven?l bekommen.

Ges?ttigte Fetts?uren

Ges?ttigte Fetts?uren kommen in reinen Fetten wie Butter vor, aber auch in Milch, im Rindersteak oder in der H?hnchenkeule. Im Gegensatz zu den unges?ttigten Fetts?uren kann der K?rper die Bestandteile der ges?ttigten Fetts?uren auch selbst herstellen. Auch in zahlreichen Fertigprodukten k?nnen ges?ttigte Fetts?uren stecken. Wir empfehlen dir 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Zur Orientierung: der Anteil an ges?ttigten Fetts?uren sollte bei Frauen bei 16 Gramm, bei M?nnern bei 19 Gramm liegen.

Trinken nicht vergessen

Wenn du sportlich aktiv bist, verliert dein K?rper Flüssigkeit. Warum das so ist? Der h?here Energieverbrauch wird zum Gro?teil in W?rme umgewandelt. Diese verdunstet auf der Haut und kühlt den K?rper auf diese Weise ab. Bist du sportlich sehr aktiv, kann dein K?rper in einer Stunde bis zu zwei Liter Flüssigkeit verlieren. Die klare Botschaft ist: ausreichend trinken! Am besten Mineralwasser, da es die ausgespülten Mineralstoffe wieder zuführen kann. Auch Saftschorlen sind gute Flüssigkeitslieferanten, da sie Elektrolyte sowie Energie in Form des Fruchtzuckers der S?fte bieten.

Die mentale Seite der Medaille

Der abschlie?ende Rat an dich: Horche einfach mal in dich rein und checke dein Mindset. Wie stehst du zu dir selbst? Wie siehst du die Welt und dein Umfeld? Belohnst du dich? Wenn es um deine Gesundheit geht, ist deine innere Haltung genauso wichtig wie deine sportliche Aktivit?t. Was viele auch vergessen, ist eine richtige Atmung. Die Kraft der richtigen Atmung kann viel bewirken und ist als Beruhigung und Entspannung zu begreifen und zu nutzen. Yoga, Pilates, Body Art oder Autogenes Training k?nnen helfen, diese F?higkeit wieder zu entdecken. Weitere M?glichkeiten zum Relaxen w?ren ausgedehnte Spazierg?nge, ein wohltuendes Bad oder eine entspannende Massage. Mach das, was dir selbst gut tut, belohne dich, und verw?hne dich. Im besten Fall nimmst du dir jeden Tag einen Moment für deine pers?nliche Auszeit.

10 Tipps, die dich zum Sport motivieren
21.01.2019

Neues Jahr – neue gute Vors?tze. Mehr Sport steht auf dem Programm und eine bewusstere Ern?hrung ist auch in den Fokus gerückt. Eigentlich wolltest du schon damit angefangen haben. Und eigentlich ist genau dein Problem. Dir fehlt die Motivation. Unmotiviert zu starten bringt nichts. Deshalb geben wir dir zehn Motivationstipps, die dich in Schwung bringen. Zur Seite stand uns die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Auch die Jungs kennen das Gefühl, mal keine Lust zu haben. Wichtig ist es, den inneren Schweinehund zu bek?mpfen. Wir zeigen dir, wie das gut funktioniert.

# Suche dir eine Sportart, die dir Spa? macht

Du hast dir vorgenommen zu laufen, aber es macht dir null Spa?. Vergiss es! Steffen Weinholds Tipp: Probiere verschiedene Sportarten aus und finde eine, die dir Spa? macht und die dich überzeugt. Ob Radfahren, Ballsportarten, Yoga, Kickboxen oder Functional Training – mach dir eine Liste, was dich interessieren und begeistern k?nnte. Schnuppere einfach mal überall rein. Wetten, du findest dein Training! Noch dazu wirst du merken, wie toll es ist, Sport zu treiben.

# Achte auf eine gute Dosierung

Du hast deine Sportart gefunden und bist mit vollem Elan dabei? Super! Tim Suton warnt dich jedoch vor falschem Ehrgeiz und empfiehlt dir, immer auf eine ausreichende Regenerationszeit zu achten. Von null auf hundert schadet deinem K?per mehr, als es ihm guttut. Als Hobbysportler bist du au?er Konkurrenz und in keiner Wettbewerbssituation. Fang also langsam an und steigere dich. übe dich in Geduld und entdecke, welche Fortschritte dein K?rper macht. Gehst du bewusst an die Sache, bleibst du dran. Artet Sport in Stress aus, wirst du dich in kürzester Zeit dagegen entscheiden.

# Genie?e das ?Was-getan-Gefühl“

Patrick Wiencek m?chte dich als Hobbysportler motivieren, fit zu bleiben. Sport l?sst dich deinen K?rper fühlen. Egal ob du zwei Kilometer gelaufen bist oder morgendliche Gymnastik gemacht hast – du hast etwas getan. Ein wahnsinnig gutes Gefühl. Umso regelm??iger du dein pers?nliches Sportprogramm absolvierst, umso mehr wird sich dein K?rper positiv ver?ndern. Du merkst es, die anderen sehen es. Sport l?sst dich einfach besser aussehen, baut Stress ab und schenkt dir mehr Lebensqualit?t. Genau das strahlst du dann aus.

# Freue dich auf deine Belohnung

Für die einen ist es das Bierchen danach, für Andreas Wolff ist es eine Tasse hei?e Schokolade. Egal, belohne dich selbst für deinen sportlichen Einsatz. Bist du beispielsweise Frühsportler, genie?e die hei?e Dusche danach, freu dich auf ein leckeres Frühstück und erlebe das gute Gefühl, fit in den Tag zu starten. Hast du abends trainiert? Dann g?nn dir im Anschluss das, was du jetzt brauchst. Sauna? Ein sch?nes Essen? Gemütlich auf die Couch? Du hast es dir verdient!

# Suche dir Sportsfreunde

Alleine trainieren ist nicht dein Ding? Du bist viel motivierter, wenn du mit Freunden oder in einer Gruppe sportlich aktiv bist? Du bist nicht allein – ganz viele empfinden genau wie du. Sven Raab (DHB-Physiotherapeut) empfiehlt dir, selbst den ersten Schritt zu tun. Frag Freunde, Kollegen oder check deine Social-Media-Kan?le. Es gibt quasi in jeder Stadt für jede Sportart eine Gruppe. Oder du entscheidest dich für ein Fitnessstudio oder den ?rtlich ans?ssigen Verein. So lernst du auch noch neue Leute kennen und erweiterst deinen Horizont.

# Lebe deine Autonomie

Denk immer daran, du bist zu nichts verpflichtet. Matthias Musche m?chte dich daran erinnern, dass alles, was du machst, freiwillig ist. Dich zwingt niemand, zehn Kilometer zu laufen. Hast du Lust? Lauf! Ist dir das heute zu viel? Versuche es mit dem Fünf-Minuten-Konzept. Starte mit einer sportlichen Aktivit?t, egal welcher – du merkst schnell, ob du weitermachen oder einfach mal nichts tun m?chtest. Dann sei es dir geg?nnt. Deine Motivation, in den n?chsten Tagen wieder sportlicher zu agieren, kommt von ganz allein, wenn du dich nicht unter Druck setzt. Bleib einfach dran und entscheide selbst, was du dir wann für die Woche vornimmst.

# H?re Musik

Für Finn Lemke ist Musik die gr??te Motivation. Nimm dir die Zeit und erstelle Playlists, die dich in Stimmung bringen. Schlechtes Wetter? Noch viel zu früh? Verdammt kalt? Egal! Schnapp dir dein Handy und deine Kopfh?rer, lass die Beats dr?hnen oder komm runter mit entspannten Grooves. Spüre, wie dein K?rper auf die Musik reagiert, und lass es zu. Du wirst dich super fühlen!

# Orientiere dich nach deinem Zeitplan

Du bist lieber morgens aktiv? Oder ist eher die Mittagspause dein Ding? Sport passt für dich nur am Wochenende? Direkt nach der Arbeit ist ideal für dich? Du kennst dich selbst am besten und wei?t, wann was für dich passt. Richte dich nicht nach anderen, finde deinen perfekten Rhythmus. Nur dann bist du für Sport bereit und kannst ihn genie?en. Martin Strobels Tipp: Leg dir immer deine Sportsachen zurecht. Zwischen dir und deiner sportlichen Absicht dürfen nur wenige Hindernisse liegen. Entscheidest du dich beispielsweise für das Abendtraining, nimm dein Sportzeug mit ins Büro und geh auf keinen Fall vorher nach Hause. Einmal dort angekommen, wird es schwierig oder aussichtslos, den inneren Schweinehund zu überwinden.

# Gestalte dein Training abwechslungsreich

Immer den gleichen Fitnesskurs besuchen oder die gleiche Strecke joggen ist auf Dauer langweilig. Schnell kann dann aus Sport Trainingstrott werden, und deine Motivation wird sinken. Für Franz Semper ist Abwechslung das motivierende Schlagwort. Probiere immer mal wieder etwas Neues aus. Entdecke deine Stadt neu, indem du dir Laufstrecken suchst, die abseits der bekannten Pfade liegen. Besuche einen Fitnesskurs, den du bisher noch nicht auf dem Zettel hattest. Oder buche dir einfach mal einen Personal Trainer und erhalte neue Impulse, die dich motivieren und bestimmt weiterbringen.

# Feiere deine Erfolge

Das Handball-Team ist sich einig: Es muss nicht gleich eine Zehn-Kilometer-Joggingrunde sein. Auch wenn du anfangs zweimal w?chentlich eine halbe Stunde Sport treibst, 20 Minuten langsam joggen gehst oder kleine Sporteinheiten in deinen Alltag einbaust – sei stolz auf deine kleinen Fortschritte und feiere sie. Beispielsweise mit neuer Sportkleidung. Auch ein neues Outfit kann ganz sch?n anspornen. Schmiede also keine unerreichbaren Vors?tze, gehe es langsam an und setze dir realistische Ziele.

Also runter von der Couch und rein ins aktive Leben. Auch wenn dein Schweinehund ein ausgewachsenes Tier ist, lege ihn an die Kette, starte langsam und bleibe dran. Du wirst merken, dass diese neue Gewohnheit viel positive Ver?nderung bedeutet und sehr viel Spa? macht.

Handball WM 2019 – Vorfreude auf ein Winterm?rchen
01.01.2019

Der Countdown l?uft! Die Weltmeisterschaft 2019 in Deutschland und D?nemark steht kurz vor dem Anpfiff und verspricht packende Spiele und dramatische Momente. 24 Mannschaften k?mpfen um den Weltmeistertitel und sind in der Vorrunde in vier Gruppen, bestehend jeweils aus sechs Mannschaften, eingeteilt. Unsere Jungs spielen in Gruppe A und er?ffnen am 10.Januar in Berlin die WM.

Halbfinale hei?t 10mal anfeuern

Unser 1. Gegner: Korea. Pünktlich um 18.15 Uhr geht’s los. Es folgt das Brasilien-Spiel am 12. Januar – ebenfalls um 18.15 Uhr. Die Partie gegen Russland am 14. Januar beginnt um 18.00 Uhr, das Frankreich-Spiel am 15.01. um 20.30 Uhr. Gegen Serbien, am 17. Januar, muss das DHB-Team wieder um 18.00 Uhr ran. Und da wir fest die Daumen drücken und davon ausgehen, dass unser Team die Hauptrunde erreicht, werden unsere Bad Boys bestimmt am 19. Januar um 20.30 in K?ln aufschlagen. Danach folgen Partien am 21. und 23. Januar, jeweils um 18.00 Uhr. Die Halbfinals richtet Hamburg aus und Co-Gastgeber D?nemark ist mit den Standorten Kopenhagen und Herning am Start, letzterer ist Austragungsort des Finales am 27. Januar 2019.

Unser Aufgebot zur Heim-WM

Bundestrainer Christian Prokop hat seine Entscheidung getroffen. Das sind die ausgew?hlten Spieler, die unter dem Motto "Stand out" das Er?ffnungsspiel in Berlin bestreiten: Uwe Gensheimer (Paris St. Germain), Finn Lemke (MT Melsungen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Tobias Reichmann (MT Melsungen), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar L?wen), Steffen Weinhold (THW Kiel), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Steffen F?th (HSG Wetzlar), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar L?wen), Kai H?fner (TSV Hannover-Burgdorf), Andreas Wolff (THW Kiel), Rune Dahmke (THW Kiel), Julius Kühn (MT Melsungen), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Paul Drux (Füchse Berlin)

Reserve: Johannes Bitter (TVB 1898 Stuttgart), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Marcel Schiller (Frisch Auf G?ppingen), Finn Lemke (MT Melsungen), Marian Michalczik (TSV GWD Minden), Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig), Tim Kneule (Frisch Auf G?ppingen), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Tim Hornke (TBV Lemgo), Erik Schmidt (Füchse Berlin)

Neuer Turniermodus

Erstmals in der Geschichte der Handball-Weltmeisterschaft wird eine Handball WM von zwei L?ndern – Deutschland und D?nemark – gemeinsam ausgerichtet. Auch der neue, von der IHF (Internationale Handball Federation) eingeführte Spielmodus feiert bei der 26. Weltmeisterschaft der M?nner Premiere. Die Hauptrunde wird dabei die Achtel- und Viertelfinals komplett ersetzen, die besten zwei Teams aus den beiden Hauptrundengruppen (Hauptgruppe I und Hauptgruppe II) ziehen direkt ins Halbfinale ein und k?nnen sich dort für das Finale qualifizieren.

Spektakul?re Kulissen und Arenen

Die K?lner Lanxess Arena z?hlt derzeit zu den gr??ten Multifunktionshallen und bietet mit 19.250 Pl?tzen einen faszinierenden Austragungsort für die WM 2019. Gro?artige Stimmung ist vorprogrammiert, sollten die Jungs hier die Hauptrunden-Spiele bestreiten. Mit 14.800 Pl?tzen steht die Berliner Mercedes-Benz Arena an Platz 2 der deutschen Hallen und bietet eine fantastische Kulisse für alle Vorrundenspiele unserer Mannschaft in der Gruppe A. Die Hamburger Barclaycard Arena ?ffnet für 13.300 begeisterte Handball-Fans ihre Türen und ist Austragungsort der Halbfinals. Die Münchner Olympiahalle mit 12.000 Pl?tzen ist Hauptaustragungsort für Gruppe B – hier dürfen wir uns beispielsweise auf die Spiele der Kroaten freuen. Herning mit der Jyske Bank Boxen bietet 15.000 Handball-Begeistern Platz und tr?gt das Match um Platz 3 sowie das WM-Finale aus. Au?erdem spielt die D?nische Mannschaft, mit Ausnahme ihres Er?ffnungsspiels, alle Vorrundenspiele in dieser gro?artigen Kulisse. Die Royal Arena in Kopenhagen ist sicherlich ?the place to be“ für die skandinavischen Fans. 13.700 Pl?tze sind zu besetzen, D?nemark spielt sein Er?ffnungsspiel gegen Chile und die Gruppe D mit Schweden ist mit allen Vorrundenspielen in der d?nischen Hauptstadt am Start.

Auf die deutsch-d?nische Freundschaft

Handball ist ein traditionsreicher Sport. Ein Turnier in 1938, welches das damalige Deutsche Reich für sich entscheiden konnte, gilt als die Premiere des Hallenhandballs. Danach konnte die Bundesrepublik Deutschland zweimal das Turnier gewinnen und sich mit dem Weltmeistertitel kr?nen, zuletzt gelang der Mannschaft rund um Heiner Brand der Titelgewinn 2007 im eigenen Land. W?hrend in Deutschland bereits zum sechsten Mal für alle Handball-Fans ein Heim-WM stattfindet, richtet D?nemark mit der Handball WM 2019 die zweite Weltmeisterschaft im eigenen Land aus. Feiern wir also gemeinsam die deutsch-d?nische Freundschaft und gestalten dieses Turnier zu einem einzigartigen Erlebnis für uns alle. Unsere Mannschaft, mit der wir im Vorfeld gesprochen haben, ist hoch motiviert, m?chte ihre Potentiale voll aussch?pfen und ihre eigene Geschichte schreiben. Der n?tige Rückenwind kommt von uns – uns Handball-Fans und Begeisterte, die unsere Jungs anfeuern, bejubeln und unterstützen. Lasst uns alle Teil der Handball WM 2019 werden. Zuhause und in den Stadien – mit Freunden und anderen Fans aus aller Welt. Zusammen bringen wir Farbe und Atmosph?re in die Arenen, sorgen für G?nsehaut-Gefühl und eine unvergessliche Heim-WM. Wir freuen uns auf eine spannende und sportliche Zeit – auf das Winterm?rchen 2019!

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